Nicht mehr Kontext, sondern besserer (podcast)
Ein einstündiges Gespräch darüber, was wirklich passiert, wenn KI in Rechtsprechung und Gesetzen sucht. Warum gängige Modelle Aktenzeichen erfinden, wie sich das verhindern lässt und was beim Anwalt bleibt.
Wir haben den Podcast aus einem einfachen Grund aufgenommen. Über KI im Recht kursieren viele starke Behauptungen und wenig Erklärungen. Wir wollten uns vor die Kamera setzen und ohne Abkürzungen zeigen, wie ein solches System innen funktioniert, wer dahintersteht und wo seine Grenzen liegen. Vor der Kamera sitzen deshalb die Menschen, die DirectCase bauen.
Am interessantesten ist das, was der Intuition widerspricht. Gibt man dem Modell mehr Dokumente, wird die Antwort nicht besser — oft wird sie schlechter. Entscheidend ist die Qualität des Kontexts: Das System muss zuerst die richtigen Dokumente finden, samt Verweisen auf überholte Rechtsprechung, und erst danach die Analyse schreiben. Im Gespräch sprechen wir außerdem offen über den Preis, über die Sicherheit von Mandantendaten und darüber, warum die Maschine sucht, aber der Anwalt entscheidet.
Das hören Sie im Video:
- Warum gängige Modelle Paragrafen und Aktenzeichen erfinden
- Was unter der Haube passiert, wenn Sie eine juristische Frage stellen
- Warum mehr Kontext schadet und wie das System überholte Rechtsprechung erkennt
- Preis, Tokens und warum ein Monatsabo sinnvoll ist
- Die Maschine sucht, der Mensch entscheidet: wo die KI endet und der Anwalt beginnt
- Was Anwälte nach den ersten 10 Minuten im Test sagen
- Droht eine Homogenisierung juristischen Denkens?
- DirectCase als Konnektor für Claude
- Sicherheit von Mandantendaten und wann ein lokales Modell sinnvoll ist
Das vollständige Gespräch finden Sie auf YouTube.